Department of Music

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Musikgeschichte zwischen Ost- und Westeuropa: Nationale Musik im 20. Jahrhundert, Kompositorische und gesellschaftliche Aspekte
Leipzig, Oktober 2002


UNIVERSITÄT LEIPZIG				
INSTITUT FÜR MUSIKWISSENSCHAFT	
Goldschmidtstr. 12 - Mendelssohnhaus
04103 Leipzig
e-Mail: hloos@rz.uni-leipzig.de


Musikgeschichte zwischen Ost- und Westeuropa 
Nationale Musik im 20. Jahrhundert 
Kompositorische und gesellschaftliche Aspekte 
Internationale musikwissenschaftliche Konferenz 
vom 24. bis 26. Oktober 2002 an der Universität Leipzig 



Programm

Donnerstag, 24. Oktober 2002

9-13 Uhr

Eva Sedak, Zagreb: Verminderte Terz oder übermäßige Sekund? Stereotype, Identität
und die Anderen. Blick aus dem Süden auf die Musikgeschichte zwischen Ost- und
Westeuropa 

Melita Milin, Belgrad: Die Idee des Nationalen in der serbischen Musik des
20. Jahrhunderts

Daria Koter, Ljubljana: Slovenian music and its national identity in the range of
Austro-Hungarian monarchy at the beginning of 20. c.

Primos Kuret, Ljubljana: Die Bedeutung der Musik in den slowenischen
Widerstandsbewegung

- Pause - 

Octavian Lazar Cosma, Bucuresti: Die rumänische Musik

Tibor Tallian, Budapest: Nationalität in der Musik: Mission und Option

Ferenc Laszlo, Cluj: Die Aufhebung des Nationalen durch Bela Bartok


14-18 Uhr

Jana Lengová, Bratislava: Die slowakische Musik des 20. Jahrhunderts und die Idee
der nationalen Musik

Jiri Fukac, Brno: Die Last des Nationalismus und die Suche nach den 
tschechischen Stilparadigmen


Klaus-Peter Koch, Bonn: Richard Batkas vergebliches Warten auf einen
deutschböhmischen Heimatkomponisten

Mikulas Bek, Brno: Zwischen Nation und Region. Rezeptionsmuster bei dem
tschechischen Musikpublikum

- Pause -

Jarmila Gabrielova, Praha: Tschechische Rhapsodie, Soldat und Tänzerin. Zur
Auffassung von Nationalmusik in den frühen Werken von Bohuslav Martinu

Mikhail Saponov, Moskau: Zur internationalen Interpretation des Briefwechsels
Stravinsky - Cocteau

Wladimir Gurewitsch, St. Petersburg: Vorwärts - in die Vergangenheit. Zum
Schicksal der turkmenischen Musik 


Freitag, 25. Oktober 2002

9-13 Uhr

Nina Gerasimova-Persydska, Kiew: Das Nationale im Selbstbewusstsein des
Komponisten

Elena Sinkewitsch, Kiev: Ukrainian Composer's School in the Socio-Cultural Context
of XX Century

Michail Stepanenko, Kiev: Der soziale Zustand der Komponisten im
gesellschaftlich-politischen System der 60/70er Jahre des 20. Jahrhunderts

Ljuba Kyyanovska, Lviv: Ukrainisch-polnische Musikkontakte in Galizien in der
ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts

- Pause -

Irena Poniatowska, Warszawa: „Restituta Polonia" in den polnischen Symphonien am
Anfang des 20. Jahrhunderts

Miecyslaw Tomaszewski, Krakow: Karol Szymanowski zwischen Ost und West, Nord und
Süd

Stefan Keym, Leipzig: Zur Bedeutung des Nationalen bei der deutschen Rezeption
polnischer Musik im frühen 20. Jahrhundert


14-18 Uhr

Violetta Kostka, Gdansk: Nationalism in Henryk Mikolaj Goreckis Music

Regina Chlopicka, Kraków: Links of Penderecki's music with Polish national
tradition

Jan Steszewski, Warszawa: Deutsch-polnische Beziehungen im Volkslied und in der
Volksmusik in deutschem Schrifttum der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

Rüdiger Ritter, Bremerhaven: Polnisch, Litauisch oder Weißrussisch? - Stanislaw
Moniuszko und das Problem der nationalen Musik

- Pause -

Rainer Cadenbach, Berlin: Zu Max Regers „Vaterländischer Ouverture" 

Klaus Wolfgang Niemöller, Köln: Kultur als nationale Selbstvergewisserung. Die
Musik und die Jahrtausendfeiern im Rheinland 1925

Helmut Loos, Leipzig: Der deutsche Schumann. Wandlungen eines Künstlerbildes


Samstag, 26. Oktober 2002

9-13 Uhr

Grazina Daunoraviciene, Vilnius: Die Aufdeckung nationaler Codes in der Musik von
Feliksas Bajoras

Algirdas Ambrazas, Vilnius: Nationale Fragen in den Ansichten und im Schaffen von
Julius Juzeliûnas (1916-2001)

Audrone Ziuraityte, Vilnius: National Aspects of Music by Onute 
Narbutaite. Creative and sociocultural attitude

Vita Lindenberg, Riga: Über das Nationale in der lettischen Musik im
20. Jahrhundert

- Pause -

Urve Lippus, Tallinn: Music history writing in Estonia and the idea of national
music in the first half of the 20th century

Greger Andersson, Lund: Die Musik in Schweden im Spannungsfeld zwischen Nationalem
und Internationalem im 20. Jahrhundert

Edelgard Spaude, Freiburg i.Br.: Schlagwort Nationale Musik - berechtigt oder
berüchtigt?


14-18 Uhr

Friedhelm Brusniak, Würzburg: Der deutsche Sängerbund und das 'deutsche Lied'

Hartmut Krones, Wien: „...daß wir den Tag des Anschlusses sehnlichst
erwarten". Nationale, sozialistische und kulturelle Ambitionen des
österreichischen Arbeitersängerbundes 1918 bis 1934

Martin Thrun, Freiburg i.Br.: „Feste und Proteste". Über das nationale Prinzip in
der Organisation der IGNM nach 1922

Albrecht Riethmüller, Berlin: 1933 und das Fiasko der nationalen Identität in der
Musik

- Pause -

Michael Heinemann, Dresden: Musiktheater für ein sozialistisches Deutschland. Die
Dresdner Oper in den Anfangsjahren der DDR

Peter Andraschke, Gießen: „Heimat, die ich meine". Drei Hinweise aus der
musikalischen Avantgardeszene