Department of Music

Bernd Alois Zimmermann -- Zeitauffassung und musikalische Poetik
Dresden, November 2004

HOCHSCHULE FÜR MUSIK Carl Maria von Weber DRESDEN Institut für Musikwissenschaft 25./26. November 2004 BERND ALOIS ZIMMERMANN - ZEITAUFFASSUNG UND MUSIKALISCHE POETIK Internationales Symposion Leitung: Dr. Jörn Peter Hiekel Es steht heute außer Frage, dass Bernd Alois Zimmermann (1918^Ö1970) zu den wichtigsten deutschen Komponisten des 20. Jahrhunderts zu zählen ist. Aufführungen seiner wesentlichen Werke finden mittlerweile regelmäßig in vielen Teilen der Welt statt. Das Symposion wird sich der Frage nach dem historischen Ort von Zimmermanns musikalischen Konzepten und namentlich seinem Begriff von "Zeit" widmen, will aber auch auf der Basis analytischer Betrachtungen sowie genereller Erwägungen einzelne Werke und kompositorische Strategien neu zur Diskussion stellen. Ablauf des Symposions: Donnerstag, den 25. November 2004 10.00 Uhr: Musikalische Eröffnung Bernd Alois Zimmermann: Sonate für Violoncello solo (1960), 1. und 2. Satz Uta Büchner, Violoncello Begrüßung durch Prof. Dr. Stefan Gies, Rektor der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden 10.15-11.00 Uhr Dr. Jörn Peter Hiekel (Dresden): Bernd Alois Zimmermanns Zeitauffassung. Eine Standortbestimmung mit offenen Fragen. 11.15-12.00 Uhr Prof. Dr. Erik Fischer (Bonn): Zeitbewegungen - Bewegungszeiten. Zeit / Körper / Raum in Konzeptionen und Kompositionen Bernd Alois Zimmermanns 12.00-12.45 Uhr Prof. Dr. Christian Utz (Graz): Zeitschichtung bei Zimmermann 14.30-15.15 Uhr  Dr. Ralph Paland (Köln): Semantik und Zeitstruktur in Bernd Alois Zimmermanns musikalischen Collagen 15.15-16.00 Uhr Dr. Martin Kaltenecker (Paris): Bernd Alois Zimmermann, das Offene und die Eröffnung 16.30-17.15 Uhr  Prof. Dr. Martin Zenck (Bamberg): Begriff und Gattung der "Zeitoper" in der Oper "Die Soldaten" 17.15.-18.00 Uhr  Prof. Hans Zender (Freiburg) im Gespräch mit Jörn Peter Hiekel: Zimmermanns Musikdenken und seine Impulse für das Komponieren der Gegenwart Donnerstag, 25. November 2004 20.00 Uhr Aula der Hochschule für Musik, Wettiner Platz 13 Konzert mit Werken von Bernd Alois Zimmermann Tempus loquendi (1963) KV Prof. Eckart Haupt, Flöte Vier kurze Studien (1970) Uta Buechner, Violoncello Sonate für Violine und Klavier (1950) Alwyn Westbrooke, Violine Stefan Lewandowski, Klavier Exerzitien (1952) Andreas Hecker, Klavier Sonate für Violine solo (1951) Michael Müller, Violine Omnia tempus habent (1957) Kantate für Sopran und 17 Instrumentalisten Dorothea Winkel, Sopran; Ensemble der Hochschule für Musik Dresden, Ltg. Lennart Dohms-Winkel Freitag, den 26.November 2004 9.30-10.15 Uhr  Dr. Heribert Henrich (Berlin): Eigenbearbeitung und Selbstentlehnung in Zimmermanns Frühwerk 10.15-11.00 Uhr Prof. Dr. Dörte Schmidt (Stuttgart): "Aus der Komposition mit Grundgestalten [...] ergeben sich formale Probleme, die in der Natur der Sache liegen". Zu Zimmermanns Orchesterkompositionen in den 50er Jahren 11.15-12.00 Uhr Prof. Dr. Wolfgang Rathert (München): Zu Zimmermanns "Perspektiven" (1955/56) 12.00-12.45 Uhr Prof. Dr. Manuel Gervink (Dresden): Das Bedeutungsnetz und die Gegenwart des komponierenden Subjekts. Anmerkungen zu "Présence" 14.30-15.15 Uhr Dr. Oliver Korte (Berlin): "Eine äußerst komplexe Strukturierung der Klangfarbe". Kompositorische Strategien in Zimmermanns pas de trois. 15.15-16.00 Uhr Dr. Gerhard E. Winkler (Salzburg): ZOOM - oder: Die Reise ins Innere eines Klanges. Beobachtungen anhand der Komposition "Intercomunicazione" 16.30-17.15 Uhr Lydia Weissgerber (Dresden): Adaption als schöpferischer Vorgang in Zimmermanns Trompetenkonzert 17.15-17.45 Uhr Schlussdiskussion "Bernd Alois Zimmermann -- Zeitauffassung und musikalische Poetik" Gefördert mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG Back to Index of Conferences
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