Department of Music

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Ost-Europa Konstruktionen
Berlin, December 1999


Call for Papers

Osteuropa-Konstruktionen -
Politische, soziale und kulturelle Zugaenge zu einem historischen Raum


Die von Existenzaengsten gepraegte Debatte der OsteuropahistorikerInnen
bezieht sich mehr auf die Zukunft des Faches, als auf die methodischen
Zugaenge zu dem historischen Raum, mit dem wir uns befassen. Damit wird
sich ein Workshop junger WissenschaftlerInnen auseinandersetzen, der die
verschiedenen Konzeptualisierungen des Osteuropa-Begriffes zum Thema hat. 

Gedacht ist an Statements, die einerseits politik-, sozial- und
kulturhistorische Zugaenge zu Osteuropa thematisieren, andererseits ueber
deren Relevanz fuer die eigene Arbeit reflektieren. Die Beitraege koennen
sich auf verschiedene Epochen konzentrieren, um die Veraenderung der
Osteuropa-Konzeptionen im Laufe der Zeit zu erfassen. Mittelalter- und
FruehneuzeitspezialistInnen sind ausdruecklich eingeladen, Vorschlaege
einzureichen. 

Zweck der Beitraege ist weniger eine breite empirische Darstellung, als
vielmehr die Anregung zu einer methodischen Diskussion. Der Workshop
versteht sich nicht nur als Forum fuer OsteuropahistorikerInnen, sondern
wendet sich auch an KollegInnen, die sich vorwiegend mit Deutschland und
Westeuropa befassen. Die Statements sollen maximal 15 Minuten lang sein. 

Termin des Workshops ist der 3. Dezember 1999, Tagungsort ist Berlin. Ort
und genaue Zeit werden noch festgelegt. 

Vorschlaege fuer Statements werden bis zum 30. September 1999 erbeten an: 

Tatjana Toensmeyer (tatjana=toensmeyer@geschichte.hu-berlin.de) oder
Philipp Ther (ther@zedat.fu-berlin.de)